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La Poya

Im Mai werden den Kühen grosse Glocken und Treicheln umgehängt und die Tiere mit Blumen geschmückt. Die Hirten treiben in traditioneller Bekleidung die Kühe auf die Bergweiden und bringen zugleich das nötige Material für die Sommersaison auf die Alp. An dieser fröhlichen Feier nimmt die ganze Bevölkerung teil. Ein im lokalen Dialekt geführter Gottesdienst, sowie auch ein Picknick auf der Wiese, eine Show und eine Parade der Kuh-Herde finden an diesem Volksfest statt.

Seit 1800 wird der Alpaufzug meistens durch eine naive Bauernmalerei dargestellt. Diese von den Hirten gemalten Bilder nennt man Poya. Ursprünglich stellten diese Bilder das Inventar der Herde, sowie auch der Begleitpersonen und der Materialien des Alpaufzugs dar. Diese Gemälde werden anschliessend oberhalb der Türen oder der Fenster aufgehängt. Sie sind ein Beweis des Wohlstands.

La Poya bedeutet Alpaufzug. Dieser Begriff wird vor allem in den Schweizer Alpen sowie auch in Frankreich in der Gegend vom Chamonix, sowie auch im Süden des Juras gebraucht. Dieser festliche Brauch gehört zu den Schweizer Traditionen und wird jedes Jahr gepflegt.